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KfW-Baubegleitung: Haftungsrisiko Stichprobenkontrolle

Seit nunmehr einem runden Jahrzehnt gehören Baubegleitungen im Kontext KfW-geförderter Effizienzstandards zum Leistungsspektrum von Energieberatern.
Dennoch ist diese Tätigkeit – und hier insbesondere die sog. Stichprobenkontrollen – aus Sicht von Praktikern bis heute mit dem Risiko verbunden „wie ein Objektüberwacher“ zu haften.
Was tun? Wie kann Planungs- und Rechtsicherheit gelingen? Welche Vertragspflichten haben Energieberater, aber auch deren Auftraggeber?

Das Seminar bündelt die hier wesentlichen haftungsrelevanten Aspekte, zeigt auf welche Rechtsunsicherheiten bestehen und wie diese vertraglich aufgegriffen werden können.

Exportportawicklung für Praktiker

Ob Großunternehmer, Mittelstand oder Gelegenheitsexporteur: Die gesetzlichen Bedingungen gelten immer und für alle gleich!
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die systematische Darstellung der unmittelbaren Warenausfuhren in Drittländer, also die zollrechtlichen Bedingungen. Erläuterungen zu außenwirtschaftsrechtlichen Ge- und Verboten unter dem Stichwort: „Exportkontrolle“ werden hierbei an passender Stelle berücksichtigt. Außerdem werden Ihnen mögliche Handelshemmnisse sowie die Importbeschränkungen im Empfängerland (z. B. Verpackungsvorschriften) näher gebracht und Sie erlernen die Beurteilung der Eckwerte für eine (umsatz)steuerfreie Ausfuhrlieferung.
Ihr Kunde erwartet einen Präferenznachweis? Dann prüfen Sie die Voraussetzungen, unter denen ein solcher Nachweis erbracht werden kann, denn dies bedeutet einerseits bares Geld für den Kunden, der die Zölle im Importland in aller Regel nicht zahlen muss, andererseits verschaffen Sie sich dadurch Wettbewerbsvorteile gegenüber Ihren Mitbewerbern – so binden Sie ausländische Kunden.
Und ganz wichtig und damit unerlässlich: Die elektronische (Zoll)Anmeldung – Stichwort ATLAS! Wie hier vorzugehen ist, Anmeldung im Normalverfahren oder im vereinfachten Verfahren und die richtige Aufbereitung entsprechender Anträge dazu ist weiteres Kernthema dieses Export-Seminars.

Im Tagesgeschäft werden oftmals Standard-Verfahren angewendet, obwohl zwischenzeitig das Volumen der Ausfuhren schon lange zugenommen hat, entweder im Warenwert, den unterschiedlichen Stückzahlen oder gar in der Häufigkeit der Ausfuhranmeldungen selbst. Im Rahmen einer solchen Veranstaltung ist es daher nur richtig und sinnvoll, auch mögliche Vereinfachungen zu erläutern. Ob für die unmittelbare Anwendung heute oder für die Antragstellung in der Zukunft. Wichtig ist immer, dass Sie das gesamte Spektrum Ihrer Möglichkeiten präsent haben. So lernen Sie ganz aktuell das Bewilligungsverfahren und die Anwendung des Vereinfachten Anmeldeverfahrens SDE / VAV (ex ZA-Verfahren) kennen, ein Instrument zur Erleichterung des Tagesgeschäfts. Inhaber solcher Verfahrensvereinfachungen brauchen die Ausfuhr-dokumente (inkl. der Ware) der zuständigen Zollstelle nicht zu präsentieren, sie sind mittels und im Rahmen dieser Bewilligung davon befreit. Und damit letztendlich alle unnötigen Wege eingespart werden, verknüpfen Sie doch die Vereinfachung des Vereinfachten Anmeldeverfahrens SDE / VAV“ mit der des Ermächtigen Ausführers. Das wiederum ist die Legitimation, die Präferenzkalkulationen eigenverantwortlich durchzuführen und anstelle einer EUR. 1 eine Ursprungserklärung auf einem Handelsdokument abzugeben.

Aber auch die Lieferungen im Binnenmarkt lernen Sie kennen. Machen Sie sich auch hier fit, denn gerade im EU-Handel gilt: Verunglückte Geschäfte durch falsche Handhabung können erhebliche finanzielle Konsequenzen haben! Alle nötigen Randgebiete werden ebenfalls behandelt: Extra- und Intrahandelsstatistik, ZM = zusammenfassende Meldungen, die richtige Form der Umsatzsteuerausfuhrnachweise, u.a. Gelangensbestätigung, Beantragung und Prüfung von UST-ID-Nummern, Heilungschancen von verunglückten Präferenzen, Betriebsprüfungen etc.

Es erwartet Sie eine umfassende, aktuell

Import für Spezialisten

Aus der täglichen Praxis ergeben sich hier häufig besondere Warenlieferungen, die nicht nach Schema-F abgearbeitet werden können. Wie behandelt man beispielsweise Rückwaren? Welche Zollbefreiungen sieht das europäische Zollrecht vor? Wie nutzt man Präferenzen auf der Importseite?

Laut Statistischem Bundesamt beliefen sich die Importe in Deutschland im Jahr 2019 auf über 1000 Mrd. Euro. All diese Waren werden zu einem zugelassenen Zollverfahren abgefertigt oder erhalten eine andere zollrechtliche Abfertigung.
Auch die Zertifizierung als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter kann Ihnen Vorteile im Abfertigungsprozess bringen.
Nutzen Sie dieses Webinar um Ihr Zollwissen aufzufrischen und beleuchten gemeinsam mit dem Referenten / der Referentin die Besonderheiten bei der Importabwicklung.

Erbbaurecht kompakt

Sie möchten die Grundlagen und Besonderheiten im Umgang mit dem **Erbbaurecht im Rahmen der Wertermittlung** erlernen? Das Kompakt-Webinar führt Sie in dieses **Spezialthema** ein und bietet Ihnen einen Überblick über die verschiedenen **Bewertungsmodelle**.

Die **Wertermittlung im Zusammenhang mit Erbbaurechten** ist regelmäßig mit Unsicherheiten behaftet. Zum einen gilt dies für die meisten Sachverständigen, die eher selten mit der Verkehrswertermittlung in diesem **speziellen Teilmarkt** beauftragt werden. Zum anderen aber auch bezüglich der von den Gutachterausschüssen veröffentlichten Daten in den Grundstücksmarktberichten. Die genannte Problematik beruht insbesondere auf der Tatsache, dass bei der Verkehrswertermittlung im Zusammenhang mit Erbbaurechten – entsprechend der geringen Verbreitung dieser Rechtsform auf dem Grundstücksmarkt – ein geringer Datensatz an Kaufpreisen einem vergleichsweise großen Spektrum an Einflussgrößen, die sich aus den Vertragsinhalten der Erbbaurechtsverträge ergeben, gegenübersteht. Schlussendlich obliegt es den Sachverständigen, die zur Verfügung stehenden Daten auf Ihre Eignung im Sinne des § 6 Abs. 1 ImmoWertV 2021 zu prüfen, ggf. in sachverständiger Schätzung nach § 9 Abs. 3 ImmoWertV 2021 anzupassen und den Verkehrswert unter Würdigung der Aussagefähigkeit der oder des angewendeten Wertermittlungsverfahrens zu ermitteln.
Das Kompakt-Webinar bildet ausgehend von den Grundlagen zum Thema Erbbaurecht die **wesentlichen Inhalte der Wertermittlung** im Zusammenhang mit Erbbaurechten ab.
Zunächst wird das Rechtskonstrukt „Erbbaurecht“ mit seinen Inhalten und Erscheinungsformen auf dem deutschen Grundstücksmarkt sowie der grundbuchlichen Sicherung erläutert. Besonderes Augenmerk wird auf den Begriff „Erbbauzins“ und die Differenzierung von Erbbauzins-Begriffen gelegt.
Das Erbbaurecht sowie das mit dem Erbbaurecht belastete Grundstück (Erbbaugrundstück) sind jeweils selbstständige Gegenstände der Wertermittlung mit eigenen, nicht vergleichbaren Marktmechanismen. Die novellierte ImmoWertV bietet hierfür verschiedene Bewertungsmodelle an, die im Webinar vorgestellt werden.
Die Präsentation wird den Webinarteilnehmer:innen Verfügung gestellt.

Sanktionslistenprüfung

Sanktionslisten-Screening ist in aller Munde – doch was genau bedeutet das für Sie und Ihr Unternehmen? Und welche Konsequenzen drohen Ihnen, wenn Sie keine Sanktionslisten prüfen?

### Sanktionslistenprüfung ist Eigenschutz

**Sanktionslisten-Screening** meint die Prüfung, ob z.B. Geschäftspartner von Finanzsanktionen betroffen und somit nicht von Ihnen beliefert werden dürfen. Neben den gesetzlichen Grundlagen erfahren Sie, wie weit Ihre **Prüfungsnotwendigkeiten in der Praxis** tatsächlich gehen und ob Sie z.B. auch Ihr Personal diesbezüglich überprüfen müssen. Aufgrund der harten Strafen im Bereich der Sanktionslisten, erhalten Sie einen Einblick in die **möglichen Konsequenzen** für sich und Ihr Unternehmen.
In unserer Veranstaltung „Sanktionslistenprüfung“ lernen Sie nicht nur, wie das Screening abläuft und dokumentiert wird, sondern auch wie Sie es in Ihrem Unternehmen umsetzen und täglich optimal anwenden können.

Sanktionslistenprüfung

Sanktionslisten-Screening ist in aller Munde – doch was genau bedeutet das für Sie und Ihr Unternehmen? Und welche Konsequenzen drohen Ihnen, wenn Sie keine Sanktionslisten prüfen?

### Sanktionslistenprüfung ist Eigenschutz

**Sanktionslisten-Screening** meint die Prüfung, ob z.B. Geschäftspartner von Finanzsanktionen betroffen und somit nicht von Ihnen beliefert werden dürfen. Neben den gesetzlichen Grundlagen erfahren Sie, wie weit Ihre **Prüfungsnotwendigkeiten in der Praxis** tatsächlich gehen und ob Sie z.B. auch Ihr Personal diesbezüglich überprüfen müssen. Aufgrund der harten Strafen im Bereich der Sanktionslisten, erhalten Sie einen Einblick in die **möglichen Konsequenzen** für sich und Ihr Unternehmen.
In unserer Veranstaltung „Sanktionslistenprüfung“ lernen Sie nicht nur, wie das Screening abläuft und dokumentiert wird, sondern auch wie Sie es in Ihrem Unternehmen umsetzen und täglich optimal anwenden können.

Ehegattenvertretungsrecht – Anwendung und Praxisfragen

Mit dem Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts wird es mit § 1358 BGB zum 1.1.2023 ein eingeschränktes Ehegattenvertretungsrecht für die Gesundheitssorge geben. Die Betreuungsbehörden und die Betreuungsvereine haben im Rahmen der Vorsorgeberatung auch auf das neue Ehegattenvertretungsrecht hinzuweisen. Sie haben allerdings keine Verpflichtung, vertretende Ehegatten zu beraten und zu unterstützen. Die Voraussetzungen für den Eintritt des neuen Ehegattenvertretungsrechts sind komplex und von vielfachen Bedingungen abhängig.
In dem Online-Seminar werden die grundlegenden Voraussetzungen und der Umfang des Ehegattenvertretungsrechts vorgestellt und die notwendigen Prüfschritte sowie die gesetzlichen Ausschlussgründe erläutert. Daneben werden Anwendungsprobleme der Praxis erörtert sowie Checklisten und verschiedene Mustervorlagen zum Ehegattenvertretungsrecht vorgestellt.

**Termine und Preise**
Wir bieten Ihnen für diese Veranstaltung mehrere Alternativtermine an. Bitte wählen Sie den gewünschten Termin in der Auswahlmaske „Veranstaltungstermin“.

* 10.03.2023 | 11:00 – 13:00 Uhr (2 Stunden) | online
* 08.08.2023 | 11:00 – 13:00 Uhr (2 Stunden) | online

Sonderpreis für Abonnenten (BtPrax, Datenbank Bt-Recht): 79,00 € zzgl. 19% MwSt. (94,01 € inkl. MwSt.);
Normalpreis: 89,00 € zzgl. 19% MwSt. (105,91 € inkl. MwSt.)

Ehegattenvertretungsrecht – Anwendung und Praxisfragen

Mit dem Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts wird es mit § 1358 BGB zum 1.1.2023 ein eingeschränktes Ehegattenvertretungsrecht für die Gesundheitssorge geben. Die Betreuungsbehörden und die Betreuungsvereine haben im Rahmen der Vorsorgeberatung auch auf das neue Ehegattenvertretungsrecht hinzuweisen. Sie haben allerdings keine Verpflichtung, vertretende Ehegatten zu beraten und zu unterstützen. Die Voraussetzungen für den Eintritt des neuen Ehegattenvertretungsrechts sind komplex und von vielfachen Bedingungen abhängig.
In dem Online-Seminar werden die grundlegenden Voraussetzungen und der Umfang des Ehegattenvertretungsrechts vorgestellt und die notwendigen Prüfschritte sowie die gesetzlichen Ausschlussgründe erläutert. Daneben werden Anwendungsprobleme der Praxis erörtert sowie Checklisten und verschiedene Mustervorlagen zum Ehegattenvertretungsrecht vorgestellt.

**Termine und Preise**
Bitte wählen Sie den gewünschten Termin in der Auswahlmaske „Veranstaltungstermin“.

* 10.03.2023 | 11:00 – 13:00 Uhr (2 Stunden) | online
* 08.08.2023 | 11:00 – 13:00 Uhr (2 Stunden) | online

Sonderpreis für Abonnenten (BtPrax, Datenbank Bt-Recht): 79,00 € zzgl. 19% MwSt. (94,01 € inkl. MwSt.);
Normalpreis: 89,00 € zzgl. 19% MwSt. (105,91 € inkl. MwSt.)

Exportkontrollfachwirt:in (brav)®

### Steigende Anforderungen im Außenhandel
Komplizierter werdende Welthandelsgeschäfte, neue Exportvorschriften, gestiegene und weiter steigende Anforderungen der Genehmigungsbehörden und sensibleres Risikomanagement erfordern gut ausgebildetes Fachpersonal für die störungs- und rechtsfehlerfreie Abwicklung aller Geschäfte im Außenhandel. Zur **Kernkompetenz eines professionell arbeitenden Unternehmens** gehört eine gut funktionierende Exportkontrolle.

### Folgen einer nicht funktionierenden Exportkontrolle
In vielen Unternehmen werden verantwortungsvolle und komplexe außenwirtschaftsrechtliche Geschäftsvorfälle durch Personal ohne systematisch erworbene Fachkenntnisse erledigt. Nicht selten erfolgt die Vorgangserledigung nach dem Motto „Das haben wir schon immer so gemacht!“ oder „Mach du das mal eben mit!“. Die hiermit verbundenen **Risiken werden bewusst oder unbewusst in Kauf genommen** oder werden den Beschäftigten und der Geschäftsleitung erst dann klar, wenn es zu spät ist.
Insbesondere bei Verstößen gegen Exportkontrollvorschriften drohen **empfindliche Strafen**, wie Bußgelder oder Freiheitsstrafen gegenüber den handelnden Personen persönlich, bei einem Organisationsmangel auch immer gegenüber der Geschäftsleitung oder wie die Bruttoerlösabschöpfung. Dazu kommt ein beträchtlicher Image-Schaden für das Unternehmen.

### Sicherheit mit unserem Zertifikatslehrgang
In unserem Zertifikatslehrgang **„Exportkontrollfachwirt:in (brav)®“** lernen Sie **rechtssicher** das umfangreiche Exportkontrollwissen für die **unmittelbare praktische Anwendung** in Ihrem Unternehmen. Außerhalb der zwei Veranstaltungswochen lernen Sie unterstützt durch das Fachbuch „Exportkontrolle für Praktiker“ und zahlreiche Übungsaufgaben weiter und schließen am Ende des zweiten Moduls mit einer schriftlichen Prüfung ab. Der Abschluss Exportkontrollfachwirt:in (brav)® trägt den fachlichen Anforderungen der deutschen Aufsichtsbehörden in vollem Umfang Rechnung.