###Lernen Sie ein Instrument kennen mit dem Sie, entweder als Beschaffungsabteilung oder als bietendes Unternehmen, Ihre CO₂ Emissionen langfristig senken können.
Die **CO₂ Performance Ladder (CO₂PL) ** wurde 2009 in den Niederlanden eingeführt, wird zurzeit in europäischen Ländern pilotiert und soll nun auch in Deutschland Kommunen, öffentlichen Beschaffungsstellen und Unternehmen helfen, **CO₂-Emissionen systematisch zu reduzieren**.
Die CO₂PL dient als **Beschaffungsinstrument für öffentliche Auftraggeber und CO₂-Managementsystem für bietende Unternehmen**. Die Nutzung der CO₂PL durch öffentliche Auftraggeber als Wertungskriterium, bietet Unternehmen, die sich aktiv für die CO₂-Reduktion einsetzen, einen Vorteil
und schafft einen Anreiz für diejenigen, die noch damit beginnen müssen.
Gleichzeitig sichert die **Prüfung durch Dritte** die Vertrauenswürdigkeit der CO₂PL, fördert kontinuierliche Verbesserungen in den Unternehmen und entlastet Beschaffungsstellen von Nachweispflichten.
In der Veranstaltung bekommen Sie einen Einblick wie die CO₂PL, aus Perspektive der öffentlichen Auftraggeber und bietenden Unternehmen funktioniert, und welche Vorteile eine Nutzung hat.
**Design Thinking**
Bisher folgt die Neuentwicklung von Produkten in der Regel einem bestimmten Ablauf. Zu Beginn des Entwicklungsprozesses steht eine Idee und eine klare Vorstellung davon, wie diese Idee umgesetzt werden soll. Danach wird das Produkt entsprechend entwickelt. Ob der Nutzer / Kunde das Produkt dann genauso überzeugend findet, wie ursprünglich erhofft, ergibt sich also erst am Endpunkt des Prozesses, wenn schon erhebliche Investitionen geflossen sind.
Design Thinking geht den umgekehrten Weg. Die Situation des Nutzers wird gleich zu Beginn des Entwicklungsprozesses gemeinsam mit dem Nutzer auf Probleme hin anlaysiert. Mit Experten wird überlegt, wie diese Probleme „theoretisch“ gelöst werden können. Diese „theoretischen“ Lösungsansätze werden dann wieder mit dem Nutzer besprochen und angepasst. Somit entsteht Schritt für Schritt der „perfekte“ Lösungsansatz.
Etwas plakativ gesprochen ist dies eine neue Form der Marktforschung. Die Besonderheit bleibt allerdings, dass vor der Produktentwicklung zunächst ein tiefes Verständnis für den Nutzer und sein Problem geschaffen wird.
Dieses Verständnis ist die Basis für die folgende Produktentwicklung und damit auch für eine vernünftige Verwendung von Steuergeldern. Denn bisher scheitern [“80 bis 90 Prozent aller Innovationsversuche”](https://www.sueddeutsche.de/digital/gescheiterte-innovationen-was-nutzer-nicht-moegen-1.2142747)!
Damit Ihre Innovation gelingt, bieten wir Ihnen den in der Wirtschaft bereits umfänglich angewendeten Ansatz des Design-Thinking an. Bei der Durchführung eines Design-Thinking-Workshops unterstützen wir Sie und übernehmen Konzeption, Organisation sowie Moderation. Wenden Sie sich einfach an Ihren obenstehenden Ansprechpartner aus der Kompetenzstelle VergabeWissen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
**Interkommunale Zusammenarbeit**
Einen Schritt weiter als die Beratung zum kommunalen Austausch geht der strategische Auf- und Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit im Beschaffungswesen. Hierbei steht über allem die Nutzung von Synergien in der Zusammenarbeit mit anderen Städten, Gemeinden und Kreisen.
Alleine durch Bündelungseffekte können erhebliche Vorteile in den wirtschaftlichen Beschaffungsergebnissen gewonnen werden. Beispielsweise sind viele Anbieter bereit, bei größeren Einkaufsvolumen höhere Rabatte einzuräumen. Dies zeigt sich u.a. bei IT-Produkten, bei denen das Anlegen von einem oder hundert Accounts im Herstellungsprozess häufig keinen großen Aufwandsunterschied ausmacht und daher bei einer Bündelung bis zu 90 % Rabatte möglich sind.
Zwingende Voraussetzung hierfür ist die Produktidentifikation sowie die Entwicklung von Lösungsansätzen bzw. einer Umsetzungsstrategie.
Hier gilt es u.a. im Vorfeld
– Fragen der Federführung bzw. der Abgabe von Kompetenzen,
– landesrechtliche Besonderheiten sowie
– die gesetzlichen Anforderungen bei der kommunalen Zusammenarbeit zu klären.
Diese Klärung übernehmen wir für Sie, um Synergien im Einkauf zu schaffen, Steuermittel noch effizienter einzusetzen und somit Städte, Gemeinden und Kreise noch stärker zu machen.
Wenden Sie sich einfach an Ihren obenstehenden Ansprechpartner aus der Kompetenzstelle VergabeWissen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
**Kommunaler Austausch**
Erstmalig haben wir dieses Jahr einen Design-Thinking-Workshop zusammen mit Vergabestellen und Juristen durchgeführt. Hierbei wurde erneut bestätigt, dass einer der größten Erfolgsfaktoren für die Erstellung der Vergabeunterlagen und die Durchführung des Vergabeverfahrens der gemeinsame Austausch ist.
Sei es intern untereinander oder übergreifend mit anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen.
Der größte Schwierigkeitsgrad beim Austausch von Wissen und Erfahrungen liegt dabei in den zeitlichen Aufwänden, der Übernahme der Verantwortung sowie in der Organisation.
Dies übernehmen wir gerne für Sie: Sei es die Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes, die Organisation oder die Moderation des Austausches (vom Webinar bis zur Präsenzveranstaltung).
Profitieren Sie dabei von
– unseren bundesweit über 13.000 Kontakten,
– erfahrenem Veranstaltungsmanagement sowie
– unserem Netzwerk von über 150 Vergabeexperten
Wir beraten und unterstützen Sie beim Aufbau von Netzwerken und „Roundtables“. Wenden Sie sich einfach an Ihren obenstehenden Ansprechpartner aus der Kompetenzstelle VergabeWissen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!