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Webinar-Reihe: Das Sachwertverfahren im Überblick – Praxishinweise zur marktgerechten Umsetzung

Das Sachwertverfahren ist insbesondere in den §§ 21 bis 23 ImmoWertV i. V. m. den allgemeinen Verfahrensgrundsätzen (§§ 1 bis 8 ImmoWertV, Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen und allgemeine Verfahrensgrundsätze) sowie in den Hinweisen zu Sachwertfaktoren (§ 14 der ImmoWertV) geregelt. Im Sachwertverfahren werden die Kosten der Anschaffung des Grund- und Bodens und der Herstellung eines Gebäudes, der baulichen Außenanlagen und sonstigen Anlagen simuliert. Die Summe der Anteile wird mithilfe des sog. Sachwertfaktors zum Verkehrswert geführt. Dieser Schritt ist zwingend notwendig um einen Marktbezug herzustellen. Der Sachwertfaktor ist somit die Marktanpassung im Sachwertverfahren. Die Sachwertfaktoren werden i. d. R. durch die zuständigen Gutachterausschüsse im Grundstücksmarktbericht bekannt gegeben. Dabei ist es wesentlich, dass die Ableitung der Sachwertfaktoren im gleichen Modell erfolgt, wie der Anwender des Sachwertverfahrens die Gebäudekosten berechnet. Man spricht in diesem Zusammenhang von Modellkonformität. Somit ist das Sachwertverfahren mithilfe des Sachwertfaktors ein mittelbares Vergleichswertverfahren. Ohne das Hintergrundwissen zur Ableitung der Modellparameter kann das Sachwertverfahren nicht sicher angewandt werden. Typische Fehlerquellen werden im Seminar aufgezeigt und besprochen.
Die Webinar-Reihe besteht aus 2 Modulen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Die Module sollten aufeinander aufbauend gebucht werden.

Webinar-Reihe „Sachwertverfahren“ – Module 1 und 2; Termine: 12./13.7.2021, jeweils 14:30 bis 17:15 Uhr (3 x 45 Minuten)
Die Webinar-Reihe vermittelt kompakt das notwendige Fachwissen zur Durchführung des Sachwertverfahrens im Rahmen der Wertermittlung von Grundstücken.

**Kompaktpreis: 189,00 € (zzgl. MwSt.)**

###TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN
Teilnahme: Die Durchführung des Webinars erfolgt über die Anwendung „Zoom“

Der Ermächtigte Ausführer (EA) / Der Registrierte Exporteur (REX) im präferenziellen Ursprungsrecht – Vereinfachungen für Ausführer und Tipps für die praktische Umsetzung im Unternehmen

Der Ermächtigte Ausführer (EA) ist die zentrale Vereinfachung für Unternehmen, die unabhängigvon der Zollverwaltung Präferenznachweise in eigener Zuständigkeit abgeben wollen. Dieses Verfahren erlaubt dem Bewilligungsinhaber die Abgabe einer Ursprungserklärung auf einem Handelspapier bei Warensendungen, die Ursprungserzeugnisse der Europäischen Union sind, auch über 6.000 € pro Sendung. Die Bewilligung als Ermächtigter Ausführer spart Zeit und Geld, da der Weg zum Zollamt zwecks Ausstellung einer Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 oder EUR-MED entfällt.

Zusätzlich zur Bewilligung als Ermächtigter Ausführer sollte auch die zollrechtliche “SDE-Bewilligung” für die Ausfuhr (alter Begriff: Zugelassener Ausführer) beantragt werden, da die Ausfuhrwaren dann nicht mehr auf dem Amtsplatz der Zollbehörde gestellt werden müssen und Kosten eingespart werden können.

Im Warenverkehr mit u.a. der Republik Korea oder Singapur ist diese Bewilligung obligatorisch. Auch die Behandlung von ATR-Dokumenten kann in das Verfahren „Ermächtigter Ausführer“ einbezogen werden.

Ein Antrag auf Bewilligung hat allerdings nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn der Antragsteller die erforderliche Gewähr für eine ordnungsgemäße Abwicklung bietet. Der Gesamtverantwortliche für die Belange des Ursprungs muss daher nachweisen, dass er über genügend Fachkenntnisse im Ursprungsrecht verfügt. Dieses Seminar soll die entsprechende Sachkunde vermitteln und belegen. Weiteres zentrales Dokument ist die notwendige Arbeits- und Organisationsanweisung (AuO), die eine sichere Umsetzung im Unternehmen garantiert und im Rahmen der Antragstellungvorgelegt werden muss; sie wird anschließend zum Bestandteil der Bewilligung. Hier ist ein abteilungsübergreifendes Ursprungsmanagement gefragt, dessen Koordinierung in den Händen des Gesamtverantwortlichen liegt.

Nutzen auch Sie diese Vorteile und stellen Sie den Antrag – einmal richtig und erfolgreich!

Aber auch die Inhaber einer solchen Bewilligung müssen sich darüber im Klaren sein, dass einAudit der Bewilligung seitens der Zollverwaltung anstehen kann – im Abgleich von Bewilligung und tatsächlichem innerbetrieblichen Ablauf! Auf welche Veränderungen in der innerbetrieblichen Organisation müssen Sie in der Prozessbeschreibung/Arbeits- und Organisationsanweisung reagieren? Wie ist diese Anweisung anzupassen bei verändertem Personal oder neu hinzukommenden Ausfuhrwaren mit anderen Ursprungsregeln? Was sind überhaupt die Inhalte einer AuO? Warum ist Aus- und Fortbildung in diesem Bereich eine ständige Aufgabe des Unternehmens?

**Organisatorisches**

Bis zwei Wochen vor Seminarbeginn können Sie Themen, fachliche Fragestellungen und Probleme einreichen, die im Forum -ggf. in kleinem Kreis- behandelt werden.

**In der Seminargebühr sind enthalten:**

+ Umfangreiche Seminarunterlagen in Print
+ ZAK-Teilnahmezertifikat
+ Seminarverpflegung (Getränke, Mittagessen, Obst und weitere Pausenverpflegung

**Hotel**

Sie können in unmittelbarer Nähe unseres Veranstaltungszentrums Hotelzimmer buchen.Unter folgendem Link finden Sie eine Auswahl von Partnerhotels mit vergünstigten Konditionen in Köln.
https://www.zollseminare.de/content/pages/unterkunft/hotels.php

**Ansprechpartner und Beratung**

Sollten Sie Rückfragen zu dem Seminar haben oder sich nicht sicher sein, ob das Seminar für Sie passend ist, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne. Ihr ZAK Team
Sie erreichen uns telefonisch unter 0221 / 352729, oder per Mail an info@zak-koeln.de